Nanoaquarien sind erst vor kurzem in der Aquaristik aufgetaucht - und sind der Trend schlechthin. Doch für Anfänger sind Nanoaquarien und die darin lebenden Tiere nur bedingt zu empfehlen.

 

Ein Nanoaquarium ist aufgrund seines geringen Wasservolumens sehr instabil. Denn schon eine alte Regel in der Aquaristik besagt, umso kleiner ein Aquarium und sein Wasservolumen ist, umso instabiler ist das ganze Ökosystem. Und da speziell Anfänger immer wieder mal kleine Fehler machen, werden diese von einem "normalen" Aquarium (54 Liter und größer) viel leichter verkraftet als von einem kleinen 18 L - Nanobecken.

Auch kann man im Nanobecken keine normalen Fische, wie z.B. Guppys etc. halten, da das Becken hierfür viel zu klein ist. Es gibt sogenannte Minifische, das sind sehr kleine Fische, meist aus der Familie der Bärblinge, die im kleinen Schwarm (ca. 6 Tiere) im Nanobecken gehalten werden können. Dann gibt es noch die Zwerggarnelen, durch die der Nanotrend erst richtig ausgelöst wurde. Näheres zu diesen äußerst interessanten Krabblern könnt ihr hier nachlesen.

 

Es gibt ein paar wichtige Punkte, die bei Nanoaquarien zu beachten sind:

 

  • Regelmäßiger Wasserwechsel ist besonders wichtig, um die Schadstoffe aus dem kleinen Wasservolumen zu entfernen, da die Filterbakterien meist nicht alle Schadstoffe ausreichend rausfiltern können
  • Wenig Futter. Weniger ist bei einem Nanobecken wirklich mehr, da zu große Futterreste von dem kleinen Wasservolumen meist nur schlecht verkraftet werden
  • Kein Überbesatz. Nähreres zu den Minifischen findet ihr hier.